Durchschlafstörungen gehören zu den häufigsten Formen von Schlafproblemen. Betroffene schlafen zwar oft ein, wachen aber nachts mehrfach auf oder liegen lange wach. Dadurch fehlt am nächsten Morgen häufig die Erholung.

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Ursachen hinter Durchschlafstörungen stecken können, welche Symptome typisch sind und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.

Was sind Durchschlafstörungen?

Von Durchschlafstörungen spricht man, wenn der Schlaf nachts wiederholt unterbrochen wird. Typisch ist, dass Betroffene nach dem Aufwachen nur schwer wieder einschlafen oder sehr früh morgens wach werden.

Häufige Ursachen von Durchschlafstörungen

Durchschlafprobleme können viele Gründe haben. Häufig spielen körperliche, psychische und äußere Faktoren zusammen.

Stress und innere Anspannung

Anhaltender Stress kann dazu führen, dass der Körper auch nachts nicht richtig zur Ruhe kommt. Gedanken kreisen weiter, der Schlaf bleibt oberflächlich und Unterbrechungen treten häufiger auf.

Schmerzen und körperliche Beschwerden

Chronische Schmerzen, Verspannungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Atemprobleme können den Schlaf immer wieder stören. Auch nächtlicher Harndrang kann eine Rolle spielen.

Hormonelle Veränderungen

Hormonelle Umstellungen, zum Beispiel in den Wechseljahren, bei Schilddrüsenerkrankungen oder durch Stresshormone, können Durchschlafstörungen begünstigen.

Psychische Erkrankungen

Depressionen, Angststörungen oder starke innere Unruhe gehen häufig mit nächtlichem Erwachen einher. Besonders frühes Erwachen am Morgen kann ein Hinweis auf eine depressive Belastung sein.

Medikamente, Alkohol und Substanzen

Einige Medikamente, Alkohol oder andere Substanzen können die Schlafqualität verschlechtern. Alkohol erleichtert zwar manchmal das Einschlafen, stört aber häufig das Durchschlafen.

Typische Symptome

Typisch sind wiederholtes Aufwachen in der Nacht, langes Wachliegen, frühes Erwachen, nicht erholsamer Schlaf, Tagesmüdigkeit, Konzentrationsprobleme und Reizbarkeit.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn Durchschlafstörungen länger als 2–3 Wochen bestehen, regelmäßig auftreten oder den Alltag deutlich beeinträchtigen. Auch zusätzliche Beschwerden wie Schmerzen, Herzrasen, Atemaussetzer, depressive Verstimmung oder starke Erschöpfung sollten abgeklärt werden.

In unserer Praxis erfolgt eine individuelle Abklärung möglicher Ursachen. Je nach Situation können körperliche Untersuchung, Laborwerte, Medikamentenprüfung oder weitere diagnostische Schritte sinnvoll sein.

Wichtige Hinweise

Durchschlafstörungen sind nicht nur lästig, sondern können ein Hinweis auf körperliche oder psychische Belastungen sein. Entscheidend ist, die Ursache zu erkennen und nicht nur kurzfristig den Schlaf zu erzwingen.

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